Das Bistumsarchiv Augsburg

Im Artikel mit den Ahnenspitzen sind nicht nur Einwohner von Württemberg enthalten, sondern auch von grenznahen Bereichen  in Bayern. In meinem Fall bedeutet Bayern nur das Allgäu, soweit ich das bislang übersehen kann. Damit ist für die Ahnen- und Familienforschung ein anderes Bistum zuständig.

Ein kurzer Anruf in Augsburg ergab, dass alle Findmittel für die Kirchenbücher, also Verzeichnisse und Beschreibungen des Inhalts, online einzusehen sind. Vergleichsweise gut vorbereitet erschien ich dann am 18. Juni 2014 mit der Liste der benötigten Mikrofilme in Augsburg.

Gegenüber dem mir inzwischen mit der Vorgehensweise gut bekannten Diözesanarchiv in Rottenburg gab es gleich zu Beginn ein Überraschung. Statt Microfiches erhielt ich Filmrollen, deren Handhabung etwas anders ist und ich benötigte erst einmal eine kurze Einführung in die Benutzung der Lesegeräte.

Meine Überraschung darüber, dass in Augsburg fast überall, zumindest für meine Orte, Indexseiten mit alphabetischen Namenslisten auf den Rollfilmen enthalten sind, war erst mal groß. Nachdem ich aber den Umfang der aufgerollten Filme feststellen  konnte, ist so eine Index noch wichtiger, als bei Microfiches, um auf die gewünschten Einträge zu gelangen. Ein Microfiche ist auch schneller mal gewechselt, als dass eine Rollfilm neu eingespult wird.

Hat man sich aber an die Handhabung gewöhnt, ist die Arbeit mit den Spulen genau so schnell, wie mit den durchsichtigen Scheibchen. Wie immer habe ich mehr eingeplant, als ich unter normalen Umständen an einem Tag schaffe. Es wurden dann die beiden Orte Schönau, das zur Gemeinde Grünenbach gehört, und Heimenkirch. Geplant war noch Lindenberg im Allgäu, aber dazu hat es nicht mehr gereicht.

Die Arbeit ging gut von statten, auch wenn mich gelegentlich die quietschende Rollenführung des Films ärgerte. Es gehörte aber wohl dazu, da sich niemand aufregte, wenn ich mal eine größere Strecke, zum Beispiel zurück zu den Indexseiten zu kurbeln hatte.

Ob und wann die bestellten Kopien bei mir ankommen, weiß ich noch nicht. Derzeit scheint es größere Probleme mit dem Kopiergerät zu gebe und ich hoffe, dass es nicht den Geist aufgibt, bevor ich drankomme.

Der folgende Kartenausschnitt zeigt, wo man parken kann, und wie man dann zum Eingang des Bistumsarchivs zu Fuß kommt. Und man kann die Karte vergrößern, siehe den Link rechts oben in der Titelzeile der Karte.

Wer eine größere Wegstrecke zurück legen muss und über kein Navigationssystem verfügt, sollte sich seine Karte und Wegbeschreibung selber erstellen und ausdrucken.

Aus der Klinik mit Internetzugang grüßt
euer Micha

05. Juli 2014 von Micha Altvater
Kategorien: Ahnen- und Familienforschung | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar